Dicke Linda – schlanke Franka

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Wo liegt eigentlich der Kranoldplatz? Zwischen Hermannstraße und Karl-Marx-Straße gelegen verbirgt sich jenseits des S-Bahn Rings ein kleines Gründerzeitviertel. Hier bieten Bauern und Lebensmittelerzeuger der Region seit neuestem jeden zweiten Samstag ihre Waren an. Ein Farmer Market in Neukölln? Da muss ich hin – dachte ich mir am Osterwochenende – und schlenderte aus dem Körnerkiez über die schöne Stahlbrücke an der Hertastraße entlang und überquere die Silbersteinstraße am Eduard-Müller-Platz. Jetzt die Bendastraße nehmen und da liegt er schon vor mir- der Kranoldplatz. Etwas versteckt, zugegeben, aber die Suche wird belohnt. Die dicke Linda bietet neben Gemüse- und Obst auch viele kleine Leckereien, einen Fleischstand und viele vegetarische und vegane Speisen.
Linda ist der Name einer Kartoffelsorte, die dem Markt den Namen gab. Etwas überrascht stelle ich fest, dass sogar gleich zwei alte Bekannte vor Ort sind: Bio Bäckerei Schmidt aus der Lausitz und in einem schicken Oldtimer der Kiezwagen Blank, dessen Inhaberin ich noch aus Schulzeiten kenne. Franka Isabel Eisenschenk. Sie startete das Projekt eines verpackungsfreien Lebensmittel-Geschäfts auf Rädern mithilfe einer crowd-funding Kampagne. Aus Kiezladen wurde Kiezwagen, aber die Vision ist real geworden. A tasteful world without plastic.

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